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Umwelt und Sicherheit

Sicheres Arbeiten in der Chemie

Nach Erhebung der Berufsgenossenschaften wird in der Chemie besonders sicher gearbeitet: Hier kamen 2013 auf eine Million Arbeitsstunden 9,3 Arbeitsunfälle, während beispielsweise in der übrigen gewerblichen Wirtschaft 15,1 Unfälle auftraten.

Diese – im Branchenvergleich niedrige – Zahl ist das Ergebnis eines vorausschauenden Arbeitssicherheits- und Gesundheitsmanagements in der Chemie. Dabei ist das Ziel, Unfälle zu vermeiden und die Gesundheit der Beschäftigten an ihren Arbeitsplätzen zu erhalten, ein wesentlicher Teil der Verantwortung. Außerdem werden so Kosten gesenkt, indem Schäden und Arbeitsunterbrechungen vermieden werden. Bei den deutschen Chemieunternehmen liegen ein umfassendes Risikomanagement zur Erkennung und Beurteilung von Gefährdungspotenzialen sowie die Gestaltung eines gesunden Arbeitsumfelds im Mittelpunkt ihres Arbeitssicherheits- und Gesundheitsmanagements. Diese Aktivitäten ziehen sich konsequent durch alle Geschäftsprozesse hindurch und werden von den Unternehmen durch Richtlinien zum Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz und zur Arbeitssicherheit geregelt. Darüber hinaus bestehen dazu bei fast allen Unternehmen entsprechende Systeme, Gremien und Arbeitsgruppen. Durch diese Anstrengungen verzeichnete die Branche kaum branchentypische Unfälle mit Chemikalienkontakt, sondern vorwiegend Geh- und Stolperunfälle. Zahlreiche Programme, Schulungen und Maßnahmen unterstützen die Chemiebranche dabei, die Unfallquote weiter zu senken. 

Sichere Transporte
Auch bei Transport der (Zwischen-)Produkte wird großer Wert auf Sicherheit gelegt: Seit vielen Jahren sinkt die Zahl der Unfälle, bei denen Chemikalien austreten. Auf eine Million Tonnen beförderter Chemikalien passiert weniger als ein Unfall. Und wenn doch einmal etwas passiert, dann helfen die Werkfeuerwehren der chemischen Industrie über ihr Transport-, Unfall-, Informations- und Hilfeleistungssystem TUIS. Dieses Netzwerk steht bundesweit an 365 Tagen rund um die Uhr zur Verfügung und unterstützt Feuerwehr und Polizei bei Gefahrgutunfällen. 

Außerdem ist die Sicherheit von Anlagen der chemischen Industrie in Deutschland seit Jahren auf hohem Niveau. Dies zeigt die konstant niedrige Zahl von Ereignissen, bei denen der Schaden extern über 100.000 Euro oder intern über 500.000 Euro liegt. Seit 1995, dem Beginn der entsprechenden Responsible-Care-Erhebung, liegt die Zahl solcher Ereignisse zwischen 30 und 50 Fällen. 

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