Dialogkreis Nachhaltigkeit

Eine Nachhaltigkeitsinitiative wie Chemie3 lebt auch vom Dialog mit den Stakeholdern. Ohne Impulse und kritische Anregungen von außen können wir die Initiative nicht erhalten und weiterentwickeln. Bereits vor dem offiziellen Start von Chemie3 haben wir Stakeholder danach gefragt, was sie von einer nachhaltigen Chemieindustrie und ihren Leitlinien erwarten.

Ebenso möchten wir die Belange der Branche verständlich nach außen darlegen. Deshalb suchen wir den kontinuierlichen Austausch mit Vertretern von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Regelmäßig laden wir zu Stakeholder-Veranstaltungen ein.

Wichtig ist uns der regelmäßige Austausch mit einem festen Kreis an Experten. Mit dem 2014 eingerichteten Dialogkreis treffen wir uns jährlich, um aktuelle Entwicklungen bei Chemie3 und in der Nachhaltigkeit zu diskutieren.

Zusammensetzung des Dialogkreises

Der Dialogkreis von Chemie3 besteht aus unabhängigen Experten aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft. Zu diesem Kreis gehören zurzeit (Stand Mai 2019) 17 Organisationen, von denen 15 einer öffentlichen Nennung zugestimmt haben:

  • Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA)
  • Business & Human Rights Resource Centre
  • Robert Bosch GmbH
  • CHT R. Beitlich GmbH
  • Deutsche Bundesstiftung Umwelt
  • Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
  • Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)
  • Forum Nachhaltige Geldanlagen (FNG)
  • Deutsches Institut für Menschenrechte e. V.
  • ISC3
  • Otto Group
  • Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE)
  • Sozialwissenschaftliches Institut der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)
  • Volkswagen Konzern
  • Wittenberg-Zentrum für Globale Ethik e. V. (WZGE)

Um eine offene Debatte zu ermöglichen sowie die Entwicklung neuer Ideen und ein Voneinander-Lernen zu fördern, sind die Diskussionen des Kreises vertraulich. Nur allgemeine Ergebnisse dürfen kommuniziert werden.

Den Kurzbericht zum letzten Treffen finden Sie im Folgenden.

Öffentliche Veranstaltungen für einen breiteren Austausch mit Stakeholdern finden seit Frühjahr 2014 ebenfalls regelmäßig statt. Ausführliche Berichte zu den jeweiligen Veranstaltungen finden Sie hier.

Verantwortung von Unternehmen

Beim letzten Treffen des Dialogkreises im Frühjahr 2019 stand das Feedback zum aktuellen Fortschrittsbericht auf dem Programm, den die Initiative im Februar 2019 mit der Ersterhebung der Fortschrittsindikatoren veröffentlicht hatte. Die Stakeholder regten an, bei Folgeerhebungen zu versuchen, die Indikatoren in einen Kontext zu setzen und ein externes Benchmarking heranzuziehen.

Außerdem wurden unter der Überschrift „Unternehmen in der Gesellschaft: Wo fängt Verantwortung an, wo hört sie auf?“ die Themen Menschenrechte in der Lieferkette und Kunststoffabfälle diskutiert. Dabei erörterte der Kreis insbesondere, welche Rolle eine Brancheninitiative wie Chemie3 bei diesen Themen einnehmen kann. Die Anregungen der Stakeholder: als Impulsgeber fungieren, für offene Diskussionskultur werben, Anschlussfähigkeit mit der Gesellschaft suchen sowie praxisorientierte Angebote für Unternehmen entwickeln.