
In einem anspruchsvollen wirtschaftlichen und geopolitischen Umfeld gewinnt die Kreislaufwirtschaft an Bedeutung. Sie kann dazu beitragen, Ressourcen effizienter zu nutzen, Abhängigkeiten zu verringern, neue Wertschöpfungspotenziale für die chemisch-pharmazeutische Industrie zu erschließen und neue Perspektiven für Beschäftigung schaffen.
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Was braucht es, damit Kreislaufwirtschaft in der Praxis funktioniert? Diese Frage stand im Mittelpunkt des vierten Stopps unserer Chemie3-Roadshow Kreislaufwirtschaft gemeinsam mit den Bayerische Chemieverbände zu Gast bei WACKER in München.
WICHTIGSTE ERKENNTNISSE
Diese Impulse haben wir aus dem Plenum und den Roundtables mitgenommen:
- Rohstoffe aus einem E-Autos können am Ende des Lebenszyklus wiedergewonnen werden. Moderne Recyclingverfahren ermöglichen es bereits heute, u.a. sogenannte „Black Mass“ aus Autobatterien zu separieren und wertvolle Rohstoffe wieder nutzbar zu machen.
- Kreislaufwirtschaft braucht das Zusammenspiel von Industrie, Forschung und Politik, aber nicht nur: Der Erfolg der Kreislaufwirtschaft hängt maßgeblich von den Menschen ab, die den Wandel in den Unternehmen gestalten.
- Der regulatorische Druck steigt, die Chancen aber auch: Themen wie der Digitale Produktpass und der Circular Economy Act werden die Transformation hin zu zirkulären Geschäftsmodellen maßgeblich prägen.
- Von der Vision zur Realität: Thermochemische Recyclingverfahren erschließen zusätzliche Potenziale für die Rückgewinnung von Wertstoffen. Innovative Unternehmen zeigen, dass die Skalierung zur Kreislaufwirtschaft heute schon funktioniert.
- Gemeinsam mehr erreichen: Netzwerkinitiativen wie das Chemie-Cluster Bayern GmbH und das Umweltcluster Bayern bringen Unternehmen zusammen, fördern den Wissenstransfer und unterstützen bei der Identifikation von Fördermöglichkeiten.
Unser Fazit: Kreislaufwirtschaft entwickelt sich zunehmend zu einer strategischen Geschäftschance und wird für immer mehr Unternehmen zum Business Case. Dabei gilt es den gesamten Lebenszyklus zu betrachten. Für die Umsetzung ist die Einbindung der Arbeitnehmer:innen essenziell.
SIE MÖCHTEN DABEI SEIN?
Mit unserem regional abgestimmten Programm sind wir im November in Aachen unterwegs. Freuen Sie sich auf Fachvorträge, aber vor allem auf viel Praxisbezug und den Austausch mit Expert:innen, um Ihnen den Wandel hin zu einer zirkulären Wirtschaft zu erleichtern. Alle Informationen zu den nächsten Terminen und zur Anmeldung gibt es hier.

Wacker
Die Teilnehmenden nutzten die Veranstaltung zu einem intensiven Austausch über die Chancen und Herausforderungen der Kreislaufwirtschaft.

CWFG/Chemie3
Waltraud Hartung begrüßte für den Gastgeber WACKER die Teilnehmenden beim 4. Stopp der Roadshow.

CWFG/Chemie3
Dr. Roland Appel begrüßte im Namen der Bayerischen Chemieverbände.

CWFG/Chemie3
Kathrine Link aus dem Chemie3-Team führte am Vormittag durch das Programm.

CWFG/Chemie3
Jörg Lederbauer von der BMW Group zeigte, wie Kreislaufwirtschaft in der Automobilindustrie- funktionieren kann.

CWFG/Chemie3
Dr. Wadim Weber vom VCI Frankfurt erläuterte die europäische Regulierung rund um die Kreislaufwirtschaft.

CWFG/Chemie3
Wie Kreislaufwirtschaft in der Praxis aussehen kann, legte Torsten Schmelich von der Eckart GmbH dar.

CWFG/Chemie3
Dr. Andreas Kurz (PRUVIA GmbH) zeigte, wie die Skalierung thermochemischer Recyclingverfahren schon heute funktioniert.

CWFG/Chemie3
Marny Schröder von Provadis – Partner für Bildung und Beratung GmbH stellte dar, welche Qualifikationen es künftig braucht und wie Beschäftigte mitgenommen werden können.

CWFG/Chemie3
Im Roundtable vertieften die Teilnehmenden, wie die Arbeit von Morgen aussieht, welche Skills dafür erforderlich sind und wie man die Beschäftigten dafür begeistern kann.

CWFG/Chemie3
Im Mittelpunkt des Impulses von Dr. Dominik Auer stand, wie WACKER den Weg vom Footprint zum Handprint gehen will.

CWFG/Chemie3
Im Roundtable diskutierten die Teilnehmenden, wie man auf dem Weg vom Footprint zum Handprint vorankommt und wo Herausforderungen und Hindernisse bestehen.

CWFG/Chemie3
Hon. Prof. Dr. Matthias Franke von Fraunhofer UMSICHT erläuterte aus Sicht der Forschung, wie die Chemieindustrie Rohstoffstoffe rückgewinnen kann.

CWFG/Chemie3
Herausforderungen und Chancen von Forschung und Entwicklung diskutierten die Teilnehmenden anschließend im Roundtable.

CWFG/Chemie3
Am Nachmittag führte Anne Armbruster für Chemie3 durch das Programm.
Kontakt
Für Fragen rund um die Chemie3-Roadshow Kreislaufwirtschaft stehen Ihnen Kathrine Link (link(at)vci.de) und Anne Armbruster (anne.armbruster(at)vci.de) gerne zur Verfügung.














