DIGITALER PRODUKTPASS
Die Ökodesign-Verordnung für nachhaltige Produkte (ESPR) stellt die Weichen für ressourcenschonende Produkte und transparente Lieferketten.
Ein zentrales Instrument ist der Digitale Produktpass (DPP). Er stellt Informationen über die ökologischen und technischen Eigenschaften eines Produktes entlang der Wertschöpfungskette bereit. Dazu zählen z. B. Angaben zu Materialien, Energieeffizienz, Reparierbarkeit, Haltbarkeit sowie dem CO2-Fußabdruck.
Die Verfügbarkeit dieser Informationen bietet Chancen für die Kreislaufwirtschaft und effizientes Lieferkettenmanagement, geht aber auch mit Aufwand im Datenmanagement einher. Wie können sich gerade mittelständische Unternehmen auf die Anforderungen vorbereiten und die Chancen des DPP für sich nutzen?
Diese Fragen, Zusammenhänge und Herangehensweisen für Unternehmen und ihre Beschäftigten haben wir in unserem Chemie3-Webinar „Digitaler Produktpass: Transparenz für nachhaltige Produkte in der chemisch-pharmazeutischen Industrie“ am 1. Oktober 2025 diskutiert.
Referent:innen
- Regulatorischer Rahmen: Ökodesign-Verordnung und Digitaler Produktpass
Christian Bünger und Martina Schönnenbeck, Verband der Chemischen Industrie (VCI) - Blick in die Unternehmenspraxis: Herausforderungen und Chancen des Digitalen Produktpasses für den Mittelstand
Dr. Nicole Borho und Alexander Kuhl, DAW SE
Moderation
Anne Armbruster, Verband der Chemischen Industrie (VCI)
Für Auskünfte steht Ihnen Anne Armbruster (anne.armbruster(at)vci.de, 069 2556-1528) gerne zur Verfügung.