Leitfaden „Nachhaltiges Lieferketten­management“

Datum: 09. April 2019

Die Globalisierung trägt dazu bei, dass Unternehmen einen verbesserten Zugang zu Beschaffungs- und Absatzmärkten haben. Damit steigt die Verantwortung von Unternehmen, die Einhaltung von Nachhaltigkeitsstandards nicht nur an eigenen Produktionsstandorten, sondern auch in den globalen Liefer- bzw. Wertschöpfungsnetzwerken sicherzustellen.

Mehr Transparenz über die Einhaltung von zum Beispiel Umwelt-, Menschenrechts- und Anti-Korruptionsstandards in Lieferketten fordern auch die Stakeholder von Unternehmen. Insbesondere Geschäftskunden und Konsumenten, Kapitalgeber, Nichtregierungsorganisationen und – nicht zuletzt – die eigenen Beschäftigten.

Auch der Gesetzgeber hat in den letzten Jahren die Anforderungen an die Unternehmen ausgeweitet. Beispielsweise hat die Bundesregierung im Dezember 2016 den nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte beschlossen. Dieser hat zum Ziel, dass Mehr Transparenz über die Einhaltung von zum Beispiel Umwelt-, Menschenrechts- und Anti-Korruptionsstandards in Lieferketten fordern auch die Stakeholder von Unternehmen. Insbesondere Geschäftskunden und Konsumenten, Kapitalgeber, Nichtregierungsorganisationen und – nicht zuletzt – die eigenen Beschäftigten.

Auch der Gesetzgeber hat in den letzten Jahren die Anforderungen an die Unternehmen ausgeweitet. Beispielsweise hat die Bundesregierung im Dezember 2016 den nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte beschlossen. Dieser hat zum Ziel, dass Unternehmen jeglicher Größe bei ihrer Geschäftstätigkeit und entlang der Lieferketten nachteilige menschenrechtliche Auswirkungen verhüten und mildern. Dafür sollten Unternehmen fünf Kernelemente menschenrechtlicher Sorgfaltspflicht implementieren. In Deutschland wird zurzeit eine gesetzliche Regelung der Sorgfaltspflichten in einem „Lieferkettengesetz“ diskutiert. Auch Frankreich, Großbritannien und die USA und die EU haben Gesetze, Nationale Aktionspläne bzw. Richtlinien mit Bezug auf Nachhaltigkeit verabschiedet, die auch für deutsche Unternehmen relevant sind.

Insbesondere kleinere und mittlere Unternehmen stehen vor der Herausforderung einen Managementansatz zu entwickeln, der effektiv wie effizient ist. Daher hat die Initiative Chemie³ ein Pilotprojet mit mittelständischen Unternehmen zu „Nachhaltigkeit in Lieferketten“ durchgeführt und einen Leitfaden entwickelt. Dieser Leitfaden bietet einen Überblick über die Grundlagen und eine Anleitung zum stufenweisen Auf- und Ausbau eines pragmatischen Ansatzes für ein nachhaltiges Lieferkettenmanagement. Der Leitfaden ist auf Deutsch und Englisch verfügbar.

Zum Leitfaden gehören die folgenden Unterlagen, die Mitglieder von VCI, IG BCE und BAVC per E-Mail an nachhaltigkeit(at)chemiehoch3.de anfordern können:

•    Checkliste zur Bestandsaufnahme des Einkaufsmanagements

•    Basis-Verhaltenskodex (deutsch/englisch) samt Einführungsdokument,

•    Pragmatische Lieferantenauswahlmatrix

•    Risiko-Tool zur Durchführung der Pragmatischen Lieferketten-Risikobewertung

Wenn Sie Fragen zum Chemie³-Leitfaden „Nachhaltiges Lieferkettenmanagement“ haben, können Sie sich gerne an Anne Dorweiler, dorweiler(at)vci.de, Telefon: 069 2556-1503 wenden.

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Zusatzmaterialien Leitfaden Nachhaltiges Lieferkettenmanagement

Zum Leitfaden gehören die folgenden Unterlagen, die Mitglieder von VCI, IG BCE und BAVC hier anfordern können:

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