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Europäische Nachhaltigkeitswoche

30. Mai - 05. Juni 2017 | Chemie-Sozialpartner im Gespräch mit der Europäischen Chemikalienagentur

Dr. Andreas Ogrinz (BAVC, Chemie³), Hartwig Wendt (Cefic),
Dr. Jochen Wilkens (ECEG), Jack de Bruijn (ECHA), Gertraud Lauber
(IndustriAll, Chemie³), Eric Firtion (UIC), Frank Bückler (ECHA)

Die Europäische Nachhaltigkeitswoche (European Sustainable Development Week – ESDW) vom 30. Mai bis zum 5. Juni bot die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. So auch die europäischen Chemie-Sozialpartner mit der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA). Die Sozialpartner warben gegenüber der ECHA für das in der Nachhaltigkeitsinitiative Chemie³ verankerte Verständnis von Nachhaltigkeit, das die drei Dimensionen Ökonomie, Ökologie und Soziales gleichrangig berücksichtigt. 

Auf dem Workshop „Sustainable development in chemical industry“ der europäischen Chemie-Sozialpartner ECEG (European Chemical Employers Group) und industriAll European Trade Union am 30. Mai 2017 in Stockholm ging es darum, wie die Chemie noch stärker zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen kann. Dabei wurde deutlich, dass Fortschritte beim Erreichen der Globalen Nachhaltigkeitsziele mit Blick auf Herausforderungen wie Ernährung, Klimawandel oder Energieversorgung ohne die chemische Industrie nicht denkbar sind.

Die europäische Chemikalienagentur ECHA, vertreten durch Jack de Bruijn, Director of Risk Management, definiert den Begriff „Nachhaltigkeit“ bisher im Wesentlichen als „sound management of chemicals“. Jedoch ist ECHA verstärkt dabei, das eigene Nachhaltigkeitsprofil zu schärfen und KMUs mehr Unterstützung auch im Bereich der Nachhaltigkeit anzubieten. Die Chemie-Sozialpartner haben sowohl das weltweit einmalige Chemikalien-Regelwerk REACH als auch die Rolle von ECHA gewürdigt und eine weiterhin konstruktive Zusammenarbeit angekündigt. Allerdings haben sie auch – nicht zuletzt mit Blick auf das von der Brundtland-Kommission 1987 entwickelte umfassende Nachhaltigkeitsverständnis der Vereinten Nationen und Initiativen wie Chemie³ – klargemacht, dass sie sich von Gesellschaft und Politik mehr Mühe beim Umgang mit dem Nachhaltigkeitsbegriff wünschen: So wichtig das „sound management of chemicals“ und die ökologische Dimension der Nachhaltigkeit ist, so sehr müssen auch die Wirkungen von Maßnahmen, die an dieser Dimension ansetzen, mitberücksichtigt werden. Oder ganz konkret: Die Registrierung eines REACH-Dossiers ist nicht nur eine Maßnahme zum Schutz von Mensch und Umwelt (ökologische Dimension), sondern hat auch eine Kostenseite (ökonomische Dimension) und potenzielle Beschäftigungseffekte (soziale Dimension).

Nachhaltigkeits-Dreieck Ökonomie

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