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Umwelt und Sicherheit

Verantwortung übernehmen – Responsible Care setzt Massstäbe

Die chemische Industrie arbeitet kontinuierlich daran, Umweltschutz, Gesundheitsschutz und Sicherheit zu erhöhen. Wegweisend hierfür ist die weltweite Leistungsinitiative Responsible Care, deren Leitlinien bereits seit 1991 auch in Deutschland gelten.

Mit der Responsible-Care-Initiative hat sich die chemische Industrie auch in Deutschland dem Ziel verschrieben, jeden Tag besser zu sein als gesetzlich vorgeschrieben. Management und Belegschaft arbeiten täglich daran, den Umweltschutz, die Gesundheit und die Sicherheit ihrer Betriebe zu verbessern. Und in der Tat ist Responsible Care (RC) seit über 20 Jahren in Deutschland in den Arbeitsalltag übergegangen. Dabei konzentrieren sich die Beteiligten auf Tätigkeiten innerhalb des Werksgeländes und auf die Nachbarschaft rund um den Werkszaun herum.

Global, regional und lokal ausgerichtet
Für die inhaltliche Ausrichtung der nationalen Responsible-Care-Programme ist seit 2006 die Responsible-Care-Global-Charta des internationalen Chemieverbandes ICCA wegweisend. RC ist danach ein wichtiger Beitrag der Branche zur Nachhaltigkeit. Dies drückt sich auch in der internationalen Beischrift zum Logo aus: „RC – Our commitment to Sustainability“. Die Umsetzung dieser Leitlinie unterscheidet sich von Weltregion zu Weltregion und ist abhängig davon, wie Sustainability verstanden wird. Für die deutsche Chemie stellt Nachhaltigkeit einen ausgewogenen Dreiklang von Wirtschaft, Umweltschutz und Sozialem dar und bildet somit das Dach über Responsible Care. Die RC-Initiative liefert einen wichtigen Beitrag der Branche zur nachhaltigen Entwicklung der chemischen Industrie in Deutschland:

 

RESPONSIBLE CARE

Mit Responsible Care belegen Chemieunternehmen aller Größen konkret, dass sie verantwortlich entscheiden und handeln. Im Rahmen der Leistungsinitiative RC, die sich im Alltag auf die Aspekte Umweltschutz, Arbeits- und Gesundheitsschutz, Sicherheit, Security und Standort-Dialog konzentriert, kann seit über 20 Jahren konkret belegt werden, was sich verändert oder verbessert hat. Dies kann die Öffentlichkeit anhand vielfältiger Beispiele in den jährlichen Responsible-Care-Berichten nachvollziehen.

Responsible Care: Ein kurzer Blick in die Geschichte

Bereits 1978 hatte der kanadische Chemieverband CCPA Leitlinien und Prinzipien für verantwortliches Handeln beschlossen. Doch diese gingen erst 1984/1985 an den Start. Den entscheidenden Anstoß für die öffentliche Verpflichtung der kanadischen Chemieindustrie zu Responsible Care gab das Chemieunglück in Bhopal, Indien.

Die Industrie hatte erkannt: Etwas Undenkbares war tatsächlich passiert. Dieser Weckruf führte schließlich zu einer starken Beschleunigung des kanadischen Responsible-Care-Programms. 

Der VCI veröffentlichte 1986 die Leitlinien „Chemie und Umwelt“ und legte damit den Grundstein für die deutsche Initiative „Verantwortliches Handeln“. Fünf Jahre danach beschloss der erweiterte Vorstand des VCI ein Responsible-Care-Konzept nach internationalem Muster. Die VCI-Umweltleitlinien wurden die „Guiding Principles“ des deutschen Responsible-Care-Programms. Sie gelten in ihrer jeweiligen Fassung als verbindlich für die Mitglieder des Verbandes. Die VCI-Mitgliederversammlung beschloss 1995 formell die Leitlinien für Verantwortliches Handeln. Anschließend wurde Responsible Care durch einen Partnerschaftsvertrag mit dem Verband Chemiehandel in die Lieferkette erweitert.

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