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Arbeit und Ausbildung

Bildung ist der Rohstoff unserer Zukunft

In den Tiefen der Ozeane oder auf fremden Planeten wollen wir künftig neue Rohstoffe suchen. Den Rohstoff Bildung finden wir jedoch nebenan. In Schulen und Universitäten. Der Fonds der Chemischen Industrie hilft, diesen Schatz zu heben. Seit über 60 Jahren.

© iStock webphotographeer

„Die Forschung stellt die beste und höchstverzinsliche Kapitalanlage eines Volkes und die wichtigste Sicherung seiner Zukunft dar“, sagte Professor Dr. Otto Bayer, einer der maßgeblichen Initiatoren, 1950 auf der Gründungsversammlung des Fonds der Chemischen Industrie (FCI). Dieser Satz gilt auch heute noch unverändert: Denn ohne kluge Köpfe kein Wissen, keine Ideen und keine Innovationen. Rund 12 Millionen Euro gibt der FCI jährlich für Bildung und Wissenschaft aus. Die Förderaktivitäten des Fonds konzentrieren sich auf drei Förderschwerpunkte: 

  • Stipendien für den wissenschaftlichen Nachwuchs im Fach Chemie und angren­zenden Life Science-Disziplinen,
  • Förderung des Chemieunterrichts an allgemeinbildenden Schulen und Bereit­stellung von Unterrichtsmaterialien,
  • Förderung der chemischen und chemienahen Grundlagenforschung an Hoch­schulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen

Ein hohes Bildungsniveau sichert Wohlstand, eröffnet den Menschen größere Chancen auf einen attraktiven Arbeitsplatz und ermöglicht ihnen darüber hinaus gesellschaftliche Teilhabe. Als Industrie ist die Chemie nur mit gut ausgebildeten Wissenschaftlern, Ingenieuren, Technikern und Facharbeitern international wettbewerbsfähig.
Umso wichtiger ist es, den Schatz Bildung so früh wie möglich zu heben. Und genau hier setzt die Schulpartnerschaft Chemie des FCI an. Ihr Ziel ist, junge Menschen für die Chemie und andere Naturwissenschaften zu begeistern. Und das funktioniert am besten, wenn Chemielehrer spannend und lebendig unterrichten. Experimente sind dabei die Meisterspucke. Experimente machen Lust auf Lernen. Seit 2001 fördert deshalb die „Schulpartnerschaft“ den Chemieunterricht an allgemeinbildenden Schulen, die Aus- und Weiterbildung von Lehrern sowie zahlreiche Schülerwettbewerbe.

Zu den wichtigsten Schlüsselfaktoren für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen zählen auch heute noch gut ausgebildete Mitarbeiter. Dies ist ein wichtiges Anliegen des Fonds der Chemischen Industrie. So vergibt der FCI über seine Stiftung Stipendien-Fonds Stipendien an Doktoranden, Lehramtskandidaten und junge Hochschullehrer. Ein großer Teil der Förderung fließt dabei in die Doktorandenstipendien: Schließlich promovieren über 90 Prozent der Chemieabsolventen, bevor sie ins Berufsleben eintreten.

Darüber hinaus unterstützt der Fonds angehende Hochschullehrer auf ihrem Weg zur Chemieprofessur. Dabei stellt er sowohl Stipendien für den persönlichen Lebensunterhalt als auch Sachmittel sowie Stipendien für Mitarbeiter zur Verfügung. Beides dient dem Aufbau der eigenen Nachwuchsgruppe, ist also ein Komplettpaket, um diesen Karriereabschnitt erfolgreich zu absolvieren. Und diese Unterstützung wirkt: In den vergangenen zwei Jahrzehnten wurden mehr als zwei Drittel dieser Geförderten auf eine Professur berufen.
Als innovationsstarkes Land mit solider industrieller Basis muss Deutschland alles daran setzen, seine Bildungsanstrengungen zu steigern. Die chemische Industrie trägt ihren Teil seit Jahrzehnten bei, denn sie versteht dieses Engagement als Teil ihrer gesellschaftlichen Verantwortung. Prof. Dr. Andrea Rentmeister von der Universität Münster, die vom Fonds mit dem Dozentenpreis für herausragende Nachwuchswissenschaftler ausgezeichnet wurde, lobt: „Der Dozentenpreis und die damit verbundenen positiven Rückmeldungen aus der Community haben bei mir einen zusätzlichen Motivationsschub ausgelöst. Mit den flexiblen Mitteln habe ich nun die Chance, ohne Verzögerung ein neues Forschungsprojekt zu realisieren.”

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