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22. Mai 2014

Chemie³ - Tagung mit Stakeholdern der Branche

Chemie und Nachhaltigkeit - Leistungen, Lösungen und Herausforderungen

Für "Chemie³", die Nachhaltigkeitsinitiative der deutschen Chemie, ist die kritische Begleitung ihrer Ziele und Inhalte durch alle gesellschaftlichen Kräfte ausdrücklich erwünschter Teil des Dialogprozesses. Daher hatten die Allianzpartner rund hundert Stakeholder zu der Tagung "Chemie und Nachhaltigkeit - Leistungen, Lösungen und Herausforderungen" nach Nauen bei Berlin eingeladen.

Nachhaltigkeit ist für die chemische Industrie weder eine Modeerscheinung noch eine Eintagsfliege. Viele Chemiefirmen haben Nachhaltigkeit schon zum Bestandteil ihrer Unternehmensstrategie gemacht oder handeln zumindest in Teilbereichen schon nachhaltig. Nachhaltigkeit als Kerngedanken unternehmerischen Handelns in der Branche weiter voranzutreiben, ist das Ziel der Initiative Chemie³, die gemeinsam von Wirtschaftsverband, Gewerkschaft und Arbeitgebern getragen wird. Diese ungewöhnliche Konstellation sorgt dafür, dass die Anliegen der Initiative in der Belegschaft und im Management ankommen.

Chemie³ hat sich für 2014 das Ziel gesetzt, die Unternehmen bei der Umsetzung der im letzten Jahr verabschiedeten Leitlinien zu unterstützen und den Dialog mit allen gesellschaftlichen Kräften über die Leistungen und Beiträge der Branche für eine nachhaltige Entwicklung fortzuführen. Kritische Begleitung der Ziele und Inhalte von Chemie³ oder Anregungen und Empfehlungen für ihre Umsetzung sind ausdrücklich erwünschter Bestandteil des Dialogprozesses. Daher hatten VCI, IG BCE und BAVC Ende Mai rund 100 Stakeholder zu der Tagung "Chemie und Nachhaltigkeit - Leistungen, Lösungen und Herausforderungen" nach Nauen auf das Landgut Borsig, gut 50 Kilometer nordöstlich von Berlin, eingeladen.

Vertreter aus der Branche erläuterten Ziele und Beweggründe für die Initiative, die in einer Gesprächsrunde unter der Überschrift „Nachhaltigkeit in der Chemie“ mit den Experten Günther Bachmann (Generalsekretär beim Rat für Nachhaltige Entwicklung), Thomas Fricke (Chief Economist bei der European Climate Foundation) und Claus Jacob (Forschungsleiter beim Forschungszentrum für Umweltpolitik) auf dem Podium diskutiert und vertieft wurden. In vier parallelen Workshops tauschten die Teilnehmer zudem ihre Erfahrungen und Positionen über folgende Themenfelder aus:

  • Nachhaltigkeit als Innovationsmotor,
  • gelebte Sozialpartnerschaft als Treiber von Nachhaltigkeit,
  • Nachhaltigkeit in der Lieferkette und
  • Unternehmen als Partner einer nachhaltigen Entwicklung.

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