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Wirtschaft

Chemie im Überblick

Die Industrie ist das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Sie erwirtschaftet knapp ein Viertel des Bruttoinlandsprodukts. Dabei bilden die Produkte und Innovationen der Chemiebranche die Basis der industriellen Fertigung in Deutschland. Die chemische Industrie trägt damit wesentlich zum Erfolg der deutschen Wirtschaft bei.

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Chemiebranche als Antrieb der deutschen Wirtschaft
Die chemische Industrie ist Motor von Wachstum und Wohlstand in Deutschland. Nach der Automobilindustrie und dem Maschinenbau ist die Chemie 2014 mit einem Umsatz von 190,8 Milliarden Euro die drittgrößte Branche und trägt mit gut zwei Prozent zur gesamten deutschen Wertschöpfung bei. Weltweit ist Deutschland die drittgrößte Chemienation hinter China und den USA.

Die Chemie ist eng mit allen anderen Branchen verknüpft. Knapp 86 Prozent ihrer Produkte gehen als Vorleistungsgüter in nachgelagerte industrielle Prozesse. Die Branche steht damit am Anfang der industriellen Fertigung in Deutschland. Die zunehmende Komplexität industrieller Produktion fördert zudem neue industrienahe Dienstleistungen. Dies trägt auch zum Wachstum des Dienstleistungssektors in Deutschland bei. 

Die wirtschaftliche Stärke der Chemie spiegelt sich in einer attraktiven Vergütung der Beschäftigten wider und trägt damit zu Wohlstand und Lebensqualität in Deutschland bei. Aufgrund der hohen Produktivität haben die mehr als 444.800 Beschäftigten der deutschen Chemieindustrie ein um 25 Prozent höheres Durchschnittseinkommen als Beschäftigte in der Industrie insgesamt. Das durchschnittliche Jahresentgelt in der Chemiebranche liegt bei über 56.000 Euro.

Langfristige Ausrichtung
Die Unternehmen der deutschen chemischen Industrie investieren jährlich fast sieben Milliarden Euro in ihre Produktionsanlagen. Das entspricht einer Investitionsquote von über drei Prozent, gemessen am Umsatz. Darüber hinaus geben sie jedes Jahr mehr als zehn Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung am Standort Deutschland aus: Nach der Automobil- und Elektroindustrie wendet die Branche damit am meisten für diesen Bereich auf. 

Zukunftsfest durch internationale Geschäfte

Heute entfallen knapp 60 Prozent des Umsatzes der deutschen Chemie auf Geschäfte mit Kunden im Ausland. Hinzu kommt: Ausländische Tochterunternehmen deutscher Firmen erzielen fast genauso viel Umsatz wie die chemische Industrie in Deutschland und beschäftigen dort auch fast genauso viele Menschen. Die weit fortgeschrittene Vernetzung mit ausländischen Märkten und Standorten sorgt dafür, dass Deutschland vom dortigen Wachstum profitiert. Dies sichert auch Arbeitsplätze im Inland.

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